Logbuch
TANKE ADE.
Warum habe ich mich nur so lange mit FOSSIS rumgeärgert. Kohle, Öl, Gas: alles vorübergehende Irrtümer. Von den SEERÄUBERN lernen, heißt siegen lernen. Ich werde zum ÖKO.
Die Wikinger mussten nicht tanken. Die Römer auch nicht. Was den nordischen Männern die Brise auf der Ostsee, war den mediterranen der kräftige Wind des Mittelmeers. Nie wären sie auf die Idee gekommen, von den Barbaren zuerst den Treibstoff zu kaufen, bevor sie diese dann brandschatzten.
Lange bevor die Welt durch Fernreisen verkleinert wurde und ferne Kostbarkeiten zu Kolonialwaren, ging man dem UFERNAHEN RAUB nach. Das war die Profession der Wikinger. Ufernaher Raub. Dazu reichten die Segelboote der Normannen allemal. Auch das Korn für BROT & SPIELE aus den fruchtbaren Provinzen des Alten Rom wurde herbeigesegelt. Gewässer waren das Medium dieser Logistik, Wind und Sonne die Energie. Erneuerbar, klar?
Darüber sinnierend sehe ich die WINDMÜHLEN der Grünen mit ganz anderen Augen. Das macht keinen Scheich reich! In den wirtschaftlich blühenden Niederlanden besorgten die WINDMÜHLEN eben nicht nur die Herstellung von gefügigem Mehl aus dem garstigen Korn, sondern auch die Wasserhaltung in dem holländischen Sumpf unter Meeresniveau. Und mit Segelschiffen fuhr Minher Pepperkorn dann nach Südostasien. Der Wind hat keinen Preis; man muss ihn nur einfangen. Die Piraten waren ihrer Zeit deutlich voraus. Schifffahrt tut not.
Also Wind und Sonne. Man hat mir bisher diese ENERGIEWENDE nur nie richtig erklärt; das muss ich jetzt dem Jürgen Trittin wirklich mal vorwerfen.
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SIEBZIG.
Dankbarkeit.
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ZERR. SPIEGEL.
Bundesministerin Anne Spiegel hat ein Problem. Man spiegelt die taktierende PR ihres früheren Ministeriums gegen den moralischen Druck aus 134 Flutopfern. Die Grüne erscheint in diesem Gefälle als zynische Karrieristin. Das ist nicht fair, aber lehrreich.
In der Aufarbeitung der Flutkatastrophe im Ahrtal macht die verantwortliche Politik insgesamt keine gute Figur, vor allem weil zu spät gewarnt wurde. Es sind mehr Menschen ertrunken, als hätten ertrinken müssen. Das erfordert Demut. Und eine bessere öffentliche Verwaltung. Behördenversagen. Man kann erwarten, dass das geändert wird. Roger ran! Hinweis: So heißt der Innenminister von Malus Gnaden. Malu? So wiederum heißt die Ministerpräsidentin in dem Bundesland von Verleger Twer (Rheinzeitung), dessen Gattin wiederum die Schwester von Roger ist. So geht das hier.
Aus der politischen Aufarbeitung werden nun aber auch die internen Abstimmungen per Handy zwischen der verantwortlichen Ministerin und ihrem Pressesprecher durchgestochen. Peinliche SMS. Damit wird die damalige Landesministerin, jetzt im Bundeskabinett, diskreditiert. Sie habe sich mehr um ihr Image und das „Gendern“ als den Schutz der Bevölkerung gesorgt. Anne Spiegel im typischen Zerrspiegel: eine weitere Grüne im Licht der dort notorischen Doppelmoral. So geht das bei denen.
Ich werde der Beckmesserei darüber nichts hinzufügen. Will aber doch etwas zu den SMS-Gedanken ihres Pressesprechers sagen. Mein Gott, wie naiv kann man sein, so etwas aufzuschreiben? Dokumente der strukturellen Überforderung; peinlich. Dabei war der Kerl mal ein wirklich ausgezeichneter Journalist. Bis er sich, dem allseitigen Vernehmen nach, im Twer-Verlag seitens hochgestellter Damen unsittlichen Begehrens bezüglich politischer Bruderliebe (Thema Roger, siehe oben) ausgesetzt sah. Und in die PR floh. Aber das ist, wie Kipling sagt, eine andere Geschichte.
Zu sagen ist: Journalisten können kein PR; wir, die PR-Leute wissen das eh. Ein weiterer toller Journalist versagt elend als Sprecher. Was der polnische Schwarzarbeiter beim Fliesenlegen, ist der umgeschulte Redakteur in der PR. Pfusch am Überbau. Ob PR-Leute nicht auch manchmal so was denken, was er da aufgeschrieben hat? Denken, vielleicht. Aber wir schreiben das niemals und nirgendwo hin. SCHRIFT ist GIFT.
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WAHLKAMPFHILFE.
Die neue Rechte in den USA und ihr Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist politisch nicht jedermanns Sache. Dessen Populismus nicht nur befürwortet zu haben, sondern sogar finanziell unterstützt, ist ein fragwürdiges Privileg von TESLA-Fahrern. Unfreiwillige Wahlkampfhilfe, vielleicht, aber unabweisbar. You‘re in with your money, honey.
Das selbststeuernde Batterieauto kalifornischer Herkunft ist eines von drei oder vier Projekten, die den Unternehmer ELON MUSK berühmt und reich gemacht haben. Ferner die bemannte Raumfahrt und Internet aus dem All; wie auch der Besitz und Gebrauch der Social-Media-Plattfirm Twitter, jetzt X genannt. Dort herrscht dank Musk eine rigorose Meinungsfreiheit.
Der Verleger selbst nutzt sie, um unter seinem Namen offen und engagiert in den Präsidentschaftswahlkampf einzugreifen, jedenfalls seine Meinung zu sagen. Er scheut keine populistischen Zuspitzungen. Etwa die, dass die Demokraten eine Partei der (verhassten) Eliten seien, die Republikaner unter Trump aber die Partei des Volkes. Es sei eine grausame Strafe, dem Team Kamala/Walz weitere vier Jahre zuhören zu müssen.
Man achte auf die Zwischentöne; zur Kennzeichnung des Status als Migrantin wird Frau Harris nur beim Vornamen genannt, ein „Girl“. Alter Schwede. Ich will hier nicht weitergehen, da ich auf X publiziere. Eine Satire, die der Zensor versteht, wird zurecht verboten. TESLA jedenfalls unterstützt Donald Trump und die neue Rechte. Man fährt Werbung in diesen Geräten ohne Auspuff.
Autos waren immer schon kulturelle Symbole. Meine erste Neuanschaffung war ein Franzose, ein Peugeot 504 Ti; ich rauchte damals Gitanes in Maispapier und trank Anis. Das war ein tolles Auto und ein Statement. Heute fahre ich Selbstzünder; selbst dann, wenn es die betreffenden Schüsseln schon als Batterievehikel gibt. Dem Achtzylinder traure ich nach, aber sechs tun es auch.
Ich habe dem amerikanischen Wähler keine Weisung zu erteilen, aber doch einen Rat. Erinnert bitte, was Ihr 1776 als Unabhängigkeitserklärung festgehalten habt (das war deutlich vor der Französischen Revolution und richtig gut). Und kauft von mir aus dann irgendeine Schüssel aus Detroit, aber nicht diese Burenschleuder. Meine private Meinung. Jedermann frei! Freedom of Expression.